Ostersonntag

Micha Steinbrück

Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.

Der traditionelle Ostergruß.
Heute dürfen endlich wieder Ostereier gesammelt werden! Halleluja!
Ich finde diesen Brauch wirklich toll, desto mehr ich darüber nachdenke.

Ostern ist schließlich das Fest an dem das Leben den Tod besiegt.
Und das Ei ist das Zeichen dafür, dass etwas zunächst leblos scheint, aber Leben daraus entsteht.

Der Herr ist auferstanden:
Wenige Worte – und doch ein Satz, der die ganze Welt und unser aller Leben verändert:
Als überraschtes, ängstliches Zittern dringt dieser Satz aus dem leeren Grab Jesu, wird lauter, verbreitet sich – und ist seit diesem ersten Ostern nie mehr verstummt – und wird es auch nie: Der Herr ist auferstanden.
Nur vier Worte. Doch in ihnen ist alles eingeschlossen: Das Staunen – Das Überwinden von Angst – Das Wunder – Die Ewigkeit
Die Jünger, von denen die Antwort „Er ist wahrhaftig auferstanden“ ist, wussten:
Nicht die Hoffnung wird im Letzten sterben, sondern der Tod.
Das Leben siegt.

Aller Hass, Gewalt, Krieg und Terror. All das Leid hat nicht in Ewigkeit Bestand.
Das Leben / die Liebe hat Bestand: Unentwegt. Unzählig. Namenlos.
Durch die Auferstehung hat Jesus gezeigt, dass er, der die Liebe ist, stärker ist, als der Tod selbst. Darüber dürfen wir staunen, darüber dürfen wir uns freuen – Als Kinder und als Erwachsene!
Aus dem scheinbaren Ende entsteht ein neuer viel bedeutsamerer Anfang.
Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!
Halleluja!

Pastor Micha Steinbrück

Ich erinnere euch aber, Brüder und Schwestern, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht,
durch das ihr auch selig werdet, wenn ihr’s so festhaltet, wie ich es euch verkündigt habe; es sei denn, dass ihr’s umsonst geglaubt hättet.

Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; und dass er begraben worden ist; und dass er auferweckt worden ist am dritten Tage nach der Schrift; und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen.

Danach ist er gesehen worden von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch heute leben, einige aber sind entschlafen.
Danach ist er gesehen worden von Jakobus, danach von allen Aposteln.
Zuletzt von allen ist er auch von mir als einer unzeitigen Geburt gesehen worden.
Denn ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert bin, dass ich ein Apostel heiße, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe.

Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist.

Ob nun ich oder jene: So predigen wir, und so habt ihr geglaubt.

1. Korinther 15,1-11

 

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